Aus einer freistehenden Wohnung wurde der kulturelle Ort der Begegnung "Galarie" mit Ausstellung und Musik.
Andere Stiftler gründeten die stiftsinterne Zeitung "Kassandra".
Es gibt sie heute unter dem Namen "Tseitung" - nach 20 Jahren - immer noch.
Sehr begrüßt wurde die Einrichtung des Bioladens "Food-Coop".
Ein gemütlicher Shop, in dem man sich auch zum Klönschnack traf.
Später kam das Café "Bergab" hinzu: ein alter Verkehrsbus diente als Stadtteilkneipe. Nachdem dieser ausrangiert wurde, eröffnete man den nächsten Treff im ausgebauten Bauwagen. Kommunikation blieb bis heute angesagt.
Es waren die Stiftsjugendlichen, die mit ihrem "Café Caramba" die Initiative erneut ergriffen.
Zusammenarbeit war immer gefragt:
So bei allen Bauprojekten, bei sozialen Projekten mit Jugendlichen, bei der Ausgestaltung der jährlichen Sommerfeste.
Das Stift war stets offen für andere Gruppen.
Von der prachtvollen eritreischen Hochzeit über eine Skulpturenausstellung auf der Wiese
bis zu den diversen Gastspielen von Zirkus- und Theatergruppen.
Die Besuche von Hamburger Bürgermeistern von Dohnanyi bis Runde gehören zum bunten Bild
ebenso wie das alljährliche Stelldichein der "Menschen wie du und ich" auf den beliebten Flohmärkten.
Das Stiftsgelände ist ein geschätztes Naherholungsgebiet für Anwohner.
So werden die Grünanlagen als Liegewiesen genutzt.
Die Student/Innen aus dem Geomatikum erfreuen sich genauso wie ihre Professoren an einer kleinen Pause im Grün.
Die Kinder haben hier ihr Naturparadies, turnen in den Bäumen, spielen Ball, besuchen den kleinen Teich.
Wohl liegt direkt gegenüber das weitläufige Areal des Sternschanzenparks mit dem schönen, gerade aufwendig erneuerten Spielplatz, doch ziehen es die Kindergartengruppen aus der Nachbarschaft vor, zum Spielen in das Schröderstift zu kommen.
Die nach drei Seiten von den Gebäuden umrahmte Wiese, zur Straße hin durch eine undurchdringlichen Hecke begrenzt, bietet die gesuchte Sicherheit.
An den Ränder von alten Bäumen und teilweise dichtem Buschwerk weich umfasst
ist dies ein Platz mit der Geborgenheit des großelterlichen Gartens.
Hier finden die Knirpse ihr kleines Glück:
die Pusteblumen, den Hamburger Baggermatsch und die Ecken zum Verstecken....
Die Stiftskinder finden das normal.
150 Jahre alt
gelb-roter Backstein
kulturhistorisch wertvoll
Griechisch-orthodoxe Gemeinde
Der Kaiser kam vor vielen Jahren
Der Bürgermeister vor kürzerem
vierspurige Autoschlange vor der Tür
gegenüber der Wasserturm
nachts rumpelt die U-Bahn
tags huschen die Menschen
Bäume, Rasen, Wiesen
Gr?ne Insel zwischen Beton und Asphalt
Eichhörnchen und Internet
viele Katzen
wenig Hunde
100 Leute
1000 Meinungen
uralt und sehr jung
mitten in Hamburg
Wohnmodell
Instandsetzungsmodell
zusammen leben
zusammen arbeiten
Sommerfest und Flohmarkt
Kinderschaukel und Blumenbeet
Lagerfeuer und Gitarrenklang
grünes Herz
und
tralala